(05.12.2012) Ab sofort haben Unternehmen die Möglichkeit Dienstfahrräder zur Verfügung zu stellen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club hatte sich lange Zeit gemeinsam mit Unternehmen und Verbänden der Fahrradbranche für die Anerkennung des Fahrrads als gleichberechtigtes Alltags-Verkehrsmittel eingesetzt. Nun wurden diese Forderungen erhört und die Gleichstellung von den Landesfinanzministern rückwirkend für das Jahr 2012 erlassen.
„Die steuerliche Gleichstellung gibt Firmen einen attraktiven Anreiz, ihren Mitarbeitern verstärkt Pedelecs und Fahrräder als Dienstfahrzeuge anzubieten“, so Burkhard Stork, ADFC-Bundesgeschäftsführer.
Musste der Nutzwert von Fahrrädern bisher entweder komplett versteuert oder jede Fahrt in einem entsprechenden Fahrtenbuch notiert werden, ist es dem Arbeitnehmer nun möglich, als geldwerten Vorteil monatlich lediglich ein Prozent des Listenpreises zu versteuern.
Diese steuerliche Gleichstellung gebe Firmen einen attraktiven Anreiz, ihren Mitarbeitern verstärkt Pedelecs und Fahrräder als Dienstfahrzeuge anzubieten, so Stark weiter. Folglich gebe es eine deutliche Entlastung der Straßen vom Autoverkehr. Zudem muss der Weg zur Arbeit, anders als beim Dienstwagen nicht versteuert werden.